Projekt „Leseförderung in Ostbelgien“ startet an sieben Schulen
Am 1. Oktober stellten Unterrichtsminister Jérôme Franssen und die Autonome Hochschule Ostbelgien das neue Projekt „Leseförderung in Ostbelgien“ vor. Mit Beginn des Schuljahres 2026/27 nehmen sieben Schulen an der dreijährigen Pilotphase teil.
Ziel des Projekts ist es, die Lese- und Sprachkompetenzen der Kinder nachhaltig zu stärken. Die Förderung beginnt bereits im Kindergarten und begleitet die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende der Primarschule. Dabei stehen neben dem Lesenlernen auch Sprachentwicklung, Wortschatz, Leseverständnis und die Freude am Lesen im Mittelpunkt.
Ein zentraler Bestandteil ist eine zusätzliche Lesezeit von mindestens dreimal 20 Minuten pro Woche. Ergänzt wird sie durch gezielte Fördermaßnahmen, eine regelmäßige Beobachtung der Lernentwicklung sowie Fortbildungen und fachliche Begleitung der Lehrpersonen.
„Lesen ist die Grundlage für erfolgreiches Lernen in allen Fächern. Wer gut lesen kann, hat bessere Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg und auf gesellschaftliche Teilhabe“, betonte Unterrichtsminister Jérôme Franssen bei der Vorstellung des Projekts.
Die Erfahrungen der sieben Pilotschulen werden in den kommenden Jahren ausgewertet. Ab dem Schuljahr 2027/28 soll das Projekt schrittweise auf weitere Schulen ausgeweitet werden.






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