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Jérôme Franssen

Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung

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Mündliche Frage zum Thema Skolengo – Antwort von Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung Jérôme Franssen

  • 13. März 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Abgeordnete des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft richten regelmäßig Fragen an die Mitglieder der Regierung.


In der folgenden mündlichen Anfrage geht es um das Thema Skolengo. Jérôme Franssen, Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, hat diese Frage beantwortet.


Nachfolgend die parlamentarische Anfrage sowie die Antwort des Ministers.


Frage:

Wie ist die Resonanz der Schulen zu „Skolengo“?


Antwort von Minister Jérôme Franssen:

Seit Beginn des Schuljahres 2023/24 setzen sämtliche Grund- und Sekundarschulen der Deutschsprachigen Gemeinschaft das Schulverwaltungsprogramm Skolengo ein. Dieses System dient als zentrale Plattform für die Schülerverwaltung und ermöglicht eine strukturierte Erfassung und Pflege wesentlicher Informationen. Darunter die Stammdaten der Schüler, ihre Studienwahl, Klassenzugehörigkeit sowie die Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten.

Die verpflichtende Nutzung des Systems stellt dabei eine wichtige Voraussetzung für die Implementierung einer zentralisierten Schülerdatenbank dar, welche in Zukunft als Grundlage für ein umfassendes Bildungsmonitoring in der Deutschsprachigen Gemeinschaft dienen soll.

Während Grundschulen das System aufgrund der wirksamen Datenverwaltung und hohen Benutzerfreundlichkeit als deutliche Verbesserung wahrnehmen, mussten für einige Sekundarschulen individuelle Anpassungen vorgenommen werden, da sie zuvor spezifische Verwaltungsprogramme nutzten, die zusätzliche Funktionen boten. Diese wurden in Zusammenarbeit mit dem Anbieter erfolgreich umgesetzt, sodass die Akzeptanz auch dort weitgehend gefestigt ist. Es zeigt sich, dass das Programm einer stetigen Weiterentwicklung unterliegt, um den unterschiedlichen Anforderungen der Schulen noch besser gerecht werden zu können.

Neben Verwaltungsfunktionen bietet Skolengo ebenfalls optionale pädagogische Module, wie etwa die digitale Abwesenheitsverwaltung, die Einsicht in Stundenpläne oder ein digitales Klassenbuch. Schulen, die diese aktiv nutzen, berichten von sehr positiven Erfahrungen, insbesondere hinsichtlich der verbesserten Transparenz und Effizienz in der schulischen Kommunikation und Organisation. Allerdings erfordert die Implementierung neuer, digital unterstützter Prozesse zunächst eine gewisse Umstellung und ein hohes Engagement aller Beteiligten.

Der Fachbereich IT-Unterrichtswesen betreut die Schulen während aller Projektphasen individuell und steht in kontinuierlichem Austausch mit den Anwendern, um Rückmeldungen aus der Praxis zu sammeln und gegebenenfalls an den Bedarfen orientierte Optimierungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Anbieter vorzunehmen. Darüber hinaus können die Schulen auf umfassende Unterstützung in Form von Schulungen und Workshops zurückgreifen.

Die zentrale Schülerverwaltung ermöglicht bereits heute bedeutende Fortschritte in der Datenkonsistenz und Automatisierung: Durch strukturierte und standardisierte Erfassung aller Schülerdaten wird unter anderem die automatische Berechnung des Stellenkapitals ermöglicht, was eine erhebliche administrativen Erleichterung für Schulen, Schulträger und Ministerium darstellt. Zudem erlaubt das System eine schulübergreifende, bis zu zehn Jahre rückwirkende Nachverfolgung der Schülerlaufbahn, was die Bildungsplanung verbessert. Und nicht zuletzt für Einschreibungen und Schulwechsel reduziert Skolengo den manuellen Aufwand und Fehlerquellen, da bestehende Schülerkonten übernommen werden können.

Jérôme Franssen

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