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Jérôme Franssen

Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung

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Mündliche Frage zum Thema Drogenkontrollen an Sekundarschulen der DG – Antwort von Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung Jérôme Franssen

  • 10. Jan. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Abgeordnete des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft richten regelmäßig Fragen an die Mitglieder der Regierung.


In der folgenden mündlichen Anfrage geht es um das Thema Drogenkontrollen an Sekundarschulen der DG. Jérôme Franssen, Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, hat diese Frage beantwortet.


Nachfolgend die parlamentarische Anfrage sowie die Antwort des Ministers.


Frage:

Wie stehen Sie ganz allgemein zu den Drogenkontrollen an den Sekundarschulen der DG?


Antwort von Minister Jérôme Franssen:

Drogenkontrollen an Schulen gehören zu den Aufgaben der Polizei, denn leider machen Drogen auch vor Schulen nicht Halt. Ich unterstütze daher ausdrücklich diese Kontrollen und bedanke mich bei den Kräften der Polizeizonen und der Schulen für ihren Einsatz. Gleichzeitig appelliere ich in diesem Kontext auch an die Verantwortung der Eltern und der Gesellschaft, denn das Drogenproblem ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.

 

Die Kontrollen werden auf Anfrage der Direktoren der Sekundarschulen durchgeführt. Die Auswahl der zu kontrollierenden Klassen erfolgt laut Aussage der Polizei auf Anfrage und in Absprache mit der Direktion der jeweiligen Schule. Welche Klassen kontrolliert werden, geschieht im Falle eines Verdachtes oder nach reinem Zufallsprinzip. Warum das erste oder zweite Sekundarschuljahr an der Maria-Goretti-Schule nicht einbezogen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Einen fest definierten Rhythmus der Kontrollen gibt es weder auf dem Gebiet der Zone Weser-Göhl noch auf dem der Polizeizone Eifel. Die Einsätze finden, wie vorher erwähnt, bedarfsbezogen statt.  Die Ausführung bringt einen gewissen Aufwand in Planung, Koordination und Umsetzung mit sich.  Die Häufigkeit hängt von den Anfragen der Schulen und von der Verfügbarkeit von Einsatzkräften und beispielsweise Spürhunden ab.

 

Neben den Drogenkontrollen möchte ich betonen, dass es eine enge Zusammenarbeit der Schulen und der Polizeizonen gibt, die darüber hinausgeht. Es gibt Kontaktpolizisten für Schulen und Präventionsprojekte, die sowohl im Norden wie im Süden mit den Schulen durchgeführt werden, beispielsweise Crash-Kurs oder KoPs.

Jérôme Franssen

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