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Jérôme Franssen

Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung

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Minister Franssen kündigt Bildungsmonitoring an

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Wie viele Jugendliche brechen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft die Schule ab – und warum? Diese schriftlichen Anfrage wurde an den Unterrichtsminister Jérôme Franssen gerichtet.


Datenlage bleibt lückenhaft

Minister Franssen bestätigt die von Scholzen angesprochene Datenlücke. Zwar liegen verschiedene Schätzungen vor – laut EU könnten rund zehn Prozent der Jugendlichen in der DG vorzeitig aus dem Bildungssystem ausscheiden, laut OECD liegt der Anteil tatsächlicher Schulabbrecher bei 3,4 Prozent und damit unter dem belgischen Durchschnitt. Diese Zahlen sind jedoch nur bedingt vergleichbar, da einheitliche Definitionen fehlen und „Schulabbruch" häufig mit „vorzeitigem Schulabgang" gleichgesetzt wird, obwohl beide Begriffe unterschiedliche Sachverhalte beschreiben.


Bildungsmonitoring als Antwort

Um diese Lücke zu schließen, kündigt Minister Franssen die Erarbeitung einer Datenstrategie, verbindlicher Indikatoren und einer einheitlichen Definition von Schulabbruch an. Ein systematisches Bildungsmonitoring soll künftig verlässliche Zahlen liefern und gezieltere Maßnahmen ermöglichen.


Unterrichtsminister Jérôme Franssen bei der Beantwortung der parlamentarischen Anfrage zu Schulabbrüchen und dem geplanten Bildungsmonitoring in der Deutschsprachigen Gemeinschaft

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Foto des Parlaments der DG
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