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Jérôme Franssen

Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung

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Mündliche Frage zum Bau eines Technologiecampus St. Vith – Antwort von Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung Jérôme Franssen

  • 5. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Abgeordnete des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft richten regelmäßig Fragen an die Mitglieder der Regierung.


In der folgenden mündlichen Anfrage geht es um das Thema Bau eines Technologiecampus St. Vith. Jérôme Franssen, Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, hat diese Frage beantwortet.


Nachfolgend die parlamentarische Anfrage sowie die Antwort des Ministers.


Frage:

Wie ist der aktuelle Stand der Dinge in Bezug auf den geplanten Technologiecampus in St. Vith?


Antwort von Minister Jérôme Franssen:

Die Zusammenarbeit zwischen den Ausbildungsträgern war in der Tat Gegenstand mehrerer Versammlungen in der vergangenen Legislaturperiode. Nach meinem Kenntnisstand hat es hierzu jedoch keine offiziellen Beschlüsse gegeben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es keine Zusammenarbeit gibt. So werden beispielsweise gemeinsam die Erlebniswerkstatt am Campus RSI/ZAWM oder aber auch das Ferienbetreuungsprojekt Knick-Knack gemeinsam organisiert und durchgeführt.

 

Für die Regierung ist eine Verstärkung der Kooperation von dualer Ausbildung und technisch-beruflichem Unterricht sehr wichtig. Die Ergebnisse der Konsultationen und Versammlungen der Vorgängerregierung bilden sicherlich eine Grundlage und einen Anknüpfungspunkt, um diesen Prozess in der jetzigen Legislaturperiode fortzusetzen.

 

Im Kontext der Arizona-Arbeitsmarktreform und der Umstellung der Prozesse des Arbeitsamts liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit in der Verstärkung der Kooperation zwischen dem Arbeitsamt und dem IAWM/ZAWM. Ich habe die Übertragung der beruflichen Ausbildung vom Arbeitsamt an das ZAWM beschlossen und deren Umsetzung in Auftrag gegeben. Das Arbeitsamt fokussiert sich nunmehr stärker auf kurze Module zu Basiskompetenzen wie Sprache und Digitalkenntnisse in Form begleiteter Selbstlernkurse, um möglichst viele Arbeitsuchende zu erreichen und ihnen die für die Integration in den Arbeitsmarkt erforderlichen Grundkenntnisse zu vermitteln. Die qualifizierenden Ausbildungen, die über die Berufsbildungszentren (BBZ) erteilt werden, sollen auf Ebene der Deutschsprachigen Gemeinschaft stärkere Synergien schaffen. Ich habe daher die Akteure angewiesen, die Übertragung der Ausbildung zum administrativen Angestellten an das ZAWM ab 2026 umzusetzen. Mittelfristig soll auch das BBZ Bau übertragen werden. In diesem Gesamtzusammenhang sind wir dabei festzulegen, wie wir anhand bestehender Strukturen die Angebote zur Ausbildung, Weiterbildung und Umschulung zielgruppenübergreifend weiterentwickeln.

 

Was den Technologiecampus betrifft, ist der aktueller Stand der Dinge folgender:

Zu Beginn dieser Legislaturperiode wurde ein Nutzungskonzept und der damit verbundene Raumbedarf ermittelt und festgelegt. Wie bereits im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Haushaltsberatungen erläutert, haben wir in den vergangenen Monaten die Finanzierung des Projektes neu festlegen müssen.

 

Die Finanzierung ist vorhanden und die Regierung verfolgt das Ziel, dass die Bagger zur Realisierung des Projektes noch in dieser Legislaturperiode rollen.

Zu dem Projekt gehört nicht nur der Standort St. Vith, sondern auch der Standort Eupen, wenn gleich letzterer ein geringes Projektvolumen umfasst. Die Neustrukturierung des ZAWM wird wie beschlossen, und gerade von Herr Gangolf in seiner Fragestellung erläutert, umgesetzt.

 

Zum bestehenden und vorhandenen Grundstück prüfen wir gegenwärtig den Standort Klosterstraße auf seine Möglichkeiten und Machbarkeiten hin. In diesem Zusammenhang stehen wir auch in Verbindung mit der Stadtgemeinde St. Vith.

 

Sobald diese Ergebnisse vorliegen, werden wir bezüglich des Standortes eine definitive Entscheidung treffen.

Jérôme Franssen

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